Miegel: Wohlstand ohne Wachstum

Kommentare, Konzepte und Leitbilder

Meinhard Miegel setzt sich in seinem Buch „Exit – Wohlstand ohne Wachstum“ mit der Rolle des Wachstums im politisch-gesellschaftlichen Diskurs auseinander. Jedoch sei nicht mangelndes Wachstum das Problem, sondern das Leben der Gesellschaft über ihre Verhältnisse. Verschuldungspolitik auf allen gesellschaftlichen Ebenen sowie maßlose Lohnforderungen der Gewerkschaften seien neben spekulativen Finanzmarktakteuren mitverantwortlich für die globale Wirtschafts- und Finanzkrise. Laut Miegel sei diese Krise überfällig gewesen, um die Weltwirtschaft wieder ins Gleichgewicht zu bringen.1

Innen-Außen-Dialektik des fordistischen Wohlfahrtsstaats

Konzepte und Leitbilder, Thesen

Als fordistischen Wohlfahrtsstaat bezeichnet Dörre das vorherrschende Akkumulationsregime der Nachkriegszeit. Dieses zeichne sich durch eine spezifische Ausformung der Innen-Außen-Dialektik aus.

Sozial-ökologische Transformation – eine Antwort auf die multiple Krise?

Konzepte und Leitbilder, Thesen

Unser Verständnis des Wohlfahrtsstaates ist geprägt von den gesellschaftlichen Klassenkompromissen der Nachkriegszeit. In der kritischen sozialwissenschaftlichen Literatur wird diese Phase auch als Fordismus beschrieben. Diese Phase zeichnet sich durch eine Kopplung von Massenkonsum und Massenproduktion aus. Vorherrschend ist eine nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik, welche unter anderem als großes öffentliches Investitionsprogramm ausgelegt wird. Ohne nennenswerte Arbeitslosigkeit erstarkte die Arbeiterbewegung, welche in gesellschaftlichen Auseinandersetzungen einen Ausbau des Sozialstaats zu einem umfassenden Fürsorgestaat durchsetzte.1

Arbeit, Gerechtigkeit, Solidarität – Bericht vom 19. Parlament der Arbeit

Berichte

Das 19. Parlament der Arbeit steht unter dem Motto „Arbeit, Gerechtigkeit, Solidarität“ und tagt vom 16. bis zum 20. Mai 2010 in Berlin. Der Vorsitzende Michael Sommer wurde mit 94% deutlich in seinem Amt bestätigt. Auch Annelie Buntenbach und Dietmar Hexel wurden mit über 80% in ihren Ämtern bestätigt. Die stellvertretende Vorsitzende Ingrid Sehrbrock erhielt hingegen lediglich 60% der Stimmen. Ebenso wurde Claus Matecki mit gerade einmal 53% der Stimmen wiedergewählt. Beide werden noch während ihrer Amtszeit zurücktreten, da sie bis zum nächsten Bundeskongress im Jahr 2014 ihr 65. Lebensjahr erreichen.