5. VÖW-Sommerakademie – Zeitwerkstatt zur sozial-ökologischen Dimension von Zeitwohlstand

Berichte

Zeit-Pioniere-LogoVom 16.-20. September 2015 organisieren die Zeitpionier_innen die diesjährige VÖW-Sommerakademie. Die Zeitwerkstatt zur sozial-ökologischen Dimension von Zeitwohlstand findet in der Neuen Mühle in Breydin (Landkreis Barnim, Brandenburg) statt. Die Sommerakademie soll ein Ort der Vernetzung, des Lernens und des Austausches sein. Mit maximal 25 Teilnehmenden soll an den fünf Tagen der Sommerakademie Zeitwohlstand jedoch nicht nur diskutiert, sondern auch gelebt und gemeinsam reflektiert werden.

16.-20. September 2015, Breydin (Brandenburg)

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Call for Proposals: Alternative Arbeits- und Organisationsformen

Berichte

4. Workshop des Forums ‚Kritische Organisationsforschung‘, 8.-9. Oktober 2015, Technische Universität Chemnitz

Vom 8.-9. Oktober 2015 findet der 4. Workshop des Forums ‚Kritische Organisationsforschung‘ statt. Das grundsätzliche Anliegen der seit 2009 durchgeführten Workshops ist es, einen Dialog über Perspektiven kritischer Organisationsforschung und –analyse anzustoßen, welcher Entwicklungen und Perspektiven im akademischen Feld der Organisationsforschung einer kritischen Reflexion unterzieht, neue theoretische, methodische und empirische Impulse für die Organisationsforschung diskutiert sowie emanzipatorische Praktiken der Arbeit und des Organisierens in den Blick nimmt.

Ökologische Wachstumskritik als Modernekritik

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Mit seinem aktuellen Buch „Mehr oder weniger? Zur Soziologie ökologischer Wachstumskritik und nachhaltiger Entwicklung“ (Transcript Verlag, 2014) verfolgt der Soziologe Stephan Lorenz zwei Anliegen. Zum einen will er das Kernanliegen ökologischer Wachstumskritik herausarbeiten und betrachtet sie dabei mit ihrem kritischen Fokus auf Industrialismus und Konsum als Teil der Modernekritik. Zum anderen will er ökologische Wachstumskritik als soziologisches Thema stark machen. Der Soziologie stünde die Aufgabe zu, die Verfahrensweisen nachhaltiger Entwicklung kritisch zu rekonstruieren. Die ökologische Wachstumskritik richte das Augenmerk auf das Auseinanderfallen von Mitteln und Zwecken gesellschaftlichen Handelns. Dieses gelte es durch entsprechende demokratische Verfahren zu rejustieren.

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Postwachstumsunternehmen als Akteure des Wandels – Interview mit Rainer Engler (Blumenschule)

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Welche Rolle kann und sollte kleinen und mittleren Unternehmen in den Wandelprozessen zur Postwachstumsgesellschaft zukommen? Wie sehen geeignete Unternehmensstrategien für eine nicht wachsende Wirtschaft aus? Ergeben sich aus den Transformationsprozessen gar neue Geschäftsmodelle? Im Rahmen des vom IÖW und der BTU Cottbus durchgeführten Projekts „Postwachstumspioniere – Kommunikationsprojekt zur Erweiterung des Postwachstumsdiskurses um die Rolle mittelständischer Unternehmen“ geben verschiedene postwachstumsorientierte Unternehmen Antwort auf diese Fragen. Wir setzen unsere Reihe fort mit einem Interview mit Rainer Engler, Geschäftsführer der Blumenschule.

Die Blumenschule in Schongau ist seit 1939 im Familienbetrieb. Sie ist eine Naturland-Gärtnerei, welche sich der Pflanzenkultur verschreiben hat. Ein Ziel der Gärtnerei ist es deshalb, alte Pflanzen und altes Pflanzenwissen zu beleben und mit den Gegebenheiten der heutigen Zeit zu verknüpfen.

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Postwachstumsunternehmen als Akteure des Wandels – Interview mit Dr. Franz Ehrnsperger (Neumarkter Lammsbräu)

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Welche Rolle kann und sollte kleinen und mittleren Unternehmen in den Wandelprozessen zur Postwachstumsgesellschaft zukommen? Wie sehen geeignete Unternehmensstrategien für eine nicht wachsende Wirtschaft aus? Ergeben sich aus den Transformationsprozessen gar neue Geschäftsmodelle? Im Rahmen des vom IÖW und der BTU Cottbus durchgeführten Projekts „Postwachstumspioniere – Kommunikationsprojekt zur Erweiterung des Postwachstumsdiskurses um die Rolle mittelständischer Unternehmen“ geben verschiedene postwachstumsorientierte Unternehmen Antwort auf diese Fragen. Wir setzen unsere Reihe fort mit einem Interview mit Dr. Franz Ehrnsperger, Inhaber der Neumarkter Lammsbräu.

Neumarkter Lammsbräu ist ein Familienunternehmen, das bereits früh auf eine ökologische Produktionsweise setzte. Mit über 100 Mitarbeiter/innen gehört das Unternehmen zu den führenden Bio-Brauereien. Seit 1995 ist die gesamte Produktion ökologisch nachhaltig. In dieser Nische wirtschaftet die Neumarkter Lammsbräu seither erfolgreich und fördert den ökologischen Landbau in ihrer Region. Diese regionale Einbettung und ökologische Nische ist das Erfolgsrezept der Neumarkter Lammsbräu sich im starken Wettbewerb der Brauereibranche zu behaupten.

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