Postwachstumsunternehmen als Akteure des Wandels – Interview mit Sebastian Sladek (EWS Schönau)

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Welche Rolle kann und sollte kleinen und mittleren Unternehmen in den Wandelprozessen zur Postwachstumsgesellschaft zukommen? Wie sehen geeignete Unternehmensstrategien für eine nicht wachsende Wirtschaft aus? Ergeben sich aus den Transformationsprozessen gar neue Geschäftsmodelle? Im Rahmen des vom IÖW und der BTU Cottbus durchgeführten Projekts „Postwachstumspioniere – Kommunikationsprojekt zur Erweiterung des Postwachstumsdiskurses um die Rolle mittelständischer Unternehmen“ geben verschiedene postwachstumsorientierte Unternehmen Antwort auf diese Fragen. Wir beginnen unsere Reihe mit einem Interview mit Sebastian Sladek, Mitglied der Geschäftsführung der Elektrizitätswerke Schönau (EWS).

Nach der Katastrophe von Tschernobyl haben Schönauer Bürger/innen und engagierte Mitstreiter/innen beschlossen, für eine atomstromlose und nachhaltige Energieversorgung einzutreten. Neun Jahre und zwei Bürgerentscheide später konnten sie das örtliche Stromnetz von einem Atomkraftwerksbetreiber freikaufen. Seitdem betreiben die bürgereigenen EWS das Ortsnetz. Heute beliefert die EWS 150.000 (Stand: 07/2014) Haushaltskunden mit Strom und sind damit zum drittgrößten unabhängigen Ökostromanbieter avanciert. Die Konkurrenz wächst jedoch, so dass die EWS jetzt mit anderen Stadtwerken kooperiert und zunehmend selbst Strom erzeugt.

Weiter auf dem Blog Postwachstum.

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